Solidarische Landwirtschaft

Zukunftsweisende Solidarische Landwirtschaft

Früher habe ich mir mit meiner Tante Kristine gemeinsam die Nächte in ihrer Werbeagentur um die Ohren geschlagen. Heute machen wir Solidarische Landwirtschaft. Ich bin unendlich dankbar, dass ich an diesem wundervollen, zukunftsweisenden Projekt mitwirken darf! 

Dank der SoLaWi Chiemgau durfte ich lernen, dass die Qualität der Lebensmittel, die wir konsumieren auch einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Qualität unseres Lebens hat. Ich durfte lernen, wie wertvoll es ist, in und vor allem mit der Natur zu arbeiten. Dort lernt man nämlich sehr, sehr viel über sich selber. Meiner Erfahrung nach viel mehr, als in jedem Seminar zur Persönlichkeitsentfaltung. Es gibt eine Zeit zum Säen und eine Zeit zum Ernten und alles wiederholt sich im Lauf der Jahreszeiten und ist doch in jedem Jahr komplett anders. Auf die Gewalten der Natur haben wir keinen Einfluss. Wir können nur reagieren, wenn es notwendig ist und uns um das kümmern, was in unserem Einflussbereich liegt. Auf das Wunder des Wachstums können wir nur vertrauen. Auch wir Menschen sind Teil dieser Natur. Und ich glaube, wir können sehr, sehr viele wichtige Dinge über die Gesetzmäßigkeiten des Lebens lernen, wenn wir uns ihr wieder voll Staunen annähern. Die Feldarbeit ist zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. Sie erdet mich und schenkt mir einen tiefen inneren Frieden. 

Außer den persönlichen Vorteilen, die ich in dieser Arbeit für mich entdecken durfte stellt die solidarische Landwirtschaft ein wirklich zukunftsweisendes Konzept dar. Unsere Saatgutvielfalt sinkt, unsere Böden werden immer unfruchtbarer, die Pestizidbelastung steigt und immer mehr Menschen bleiben in den langen Lieferketten für die Lebensmittelversorgung auf der Strecke. Diese Form der Landwirtschaft bietet eine riesige Fülle an positiven Möglichkeiten um viele Menschen mit regionalen und vor allem qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen und der Landwirtschaft wieder die Wertschätzung entgegen zu bringen die sie verdient. Denn letztlich bildet sie nichts geringeres als unsere Lebensgrundlage.

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