Früher wollte ich immer etwas werden.

Ich wollte besser, schneller, gesünder, schlanker, erfolgreicher, entspannter und glücklicher sein.

Doch ich war gestresst, getrieben, und permanent unzufrieden. Ich hatte überhaupt keine Ahnung mehr, wer ich eigentlich bin und schon gar keine Zeit dazu, irgendetwas zu werden.

Heute führe ich genau das Leben, das ich führen will.
Ich bin in allen Lebensbereichen zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Was für mich nicht bedeutet, dass jetzt alles für immer so bleiben muss, oder dass alles immer nur fröhlich ist. Panta Rhei – alles fließt. Das habe ich dank vieler Aufgaben und Herausforderungen inzwischen gelernt. 

Eine Fülle an wertvollen Erfahrungen hat es mir ermöglicht, zu verstehen, was mich selbst ausmacht, was mich beeinflusst und wie ich mit diesen Komponenten umgehen kann. (Wenn du dich für umfangreichere Berichte über meine einzelnen Erlebnisse und die daraus entstandenen Erkenntnisse interessierst, dann findest du auf meinem Blog Artikel und Videos dazu.)

Ich glaube, dass es genau das ist, was mich und meine Arbeit heute auszeichnet.

 

Mein Verständnis ist aus meiner eigenen Geschichte heraus entstanden.

Meine Erfahrungen verbinde ich mit Fachwissen aus den unterschiedlichsten Bereichen eines vielinteressierten Menschen und last but not least: Meiner Intuition. Diese Intuition ist für mich etwas sehr bodenständiges. Sie ist wie komplizierte Fragetechniken, nur wesentlich schneller. Das heißt, sie ermöglicht es mir, Zusammenhänge oder Zustände schnell zu erfassen. Jemand hat einmal zu mir gesagt: „Du hast nicht das gemacht, was ich gesagt habe, aber genau das, was ich wollte.“ Das beschreibt diese Fähigkeit für mich ganz gut.

Meine Zertifikate und die Fakten meines Lebenslaufs findest du auf meinem  XING-Profil.
Denn hier will ich dir doch lieber andere Dinge erzählen.

 

Was Erfolg für mich bedeutet

Erfolg bedeutet ja für jeden etwas komplett anderes. Das habe ich in meinem Leben sehr oft festgestellt. Und ich habe (nach einiger anfänglicher Verwirrung) auch festgestellt, dass Erfolg für mich absolut nichts mit „höher, schneller, weiter“ und „work hard, play hard“ und so zu tun hat. Entgegen der landläufigen Meinung hat Erfolg für mich nichts mit Kampf oder gar Verzicht zu tun, sondern vielmehr mit den Dingen die wir Lieben.

Erfolg bedeutet für mich, dass ich mich abends beglückt in mein Bett lege, weil ich an diesem Tag alle meine Talente und Fähigkeiten einsetzen durfte, um etwas zu tun, dass mir wirklich sinnvoll erscheint.

 

Ohne Gesundheit ist alles nichts

Es überrascht mich heute noch, was mein Körper und mein Geist in bestimmten Lebensphasen für mich geleistet haben. Was mich allerdings nicht mehr überrascht ist, dass irgendwann der Ofen aus ist und es dann ganz schnell gehen kann und man ist weg vom Fenster.

Als verantwortungsbewusster Mensch habe ich mich stets um alles mögliche gekümmert. Die Verantwortung für meine Gesundheit habe ich allerdings viel zu lange nicht übernommen. Ich war immer gestresst, habe mich fast ausschließlich „schnell“ von vielen ungesunden Sachen ernährt und mir keine Ruhe gegönnt.

Ich hatte den Ernst der Lage total unterschätzt und die ganzen Jahre dieses Lebenswandels hatten langfristige Folgen für mich. Ich bin sehr froh, dass ich diese Lektion lernen durfte und dadurch die Prioritäten in meinem Leben verändern konnte. Heute nehmen Ernährung, Bewegung und Regeneration Platz eins auf meiner persönlichen Prioritäten-Liste ein.

Es ist schier unglaublich, wie sehr ich von einem regenerierten Körper und einem funktionstüchtigen Gehirn profitiere. Mein Leben hat eine ganz neue Qualität bekommen, seit mein Akku nicht mehr permanent rot aufleuchtet.

 

Das Leben macht den Plan

Irgendwann hatte ich einen Punkt erreicht, an dem ich verstehen musste, dass all meine Ziele und Wünsche, die ich für mich selbst definiert und über viele Jahre und Lebensphasen hinweg verfolgt hatte, nicht funktionierten. Ich erkannte, dass nichts leicht ging und alles ein riesen Kraftakt war. Ich hatte mir das alles ausgedacht und erfunden, doch nie wirklich ganz tief in mir als den richtigen Weg gespürt.

So kapitulierte ich vor meinen Plänen und ließ die Leinen los. Ich lernte, das Konstrukt meiner Wirklichkeit, dass ich mir erschaffen hatte, zu erweitern. Ich lernte, dass das Leben so viel mehr für mich bereit hält, als das, was ich mir ausdenken kann. Und ich lernte, dass es pure Energieverschwendung und daher äußerst unproduktiv ist, das Leben kontrollieren zu wollen.

Und so lernte ich zu vertrauen, auf die Führung, die das Leben für uns übernimmt, wenn wir uns auf den richtigen Weg machen.

Denn Wunder sind nicht planbar.

Und noch ein paar Kleinigkeiten über mich

Mit 7 bin ich das erste mal alleine in Urlaub gefahren. Irgendjemand hat mir von einer Kinder-Gruppenreise nach Österreich erzählt. Dafür habe ich mich kurzentschlossen eingetragen und meine Eltern einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Schon damals wussten sie, dass es keinen Zweck hat mich umstimmen, geschweige denn aufhalten zu wollen. Reisen inspirieren mich. Ich werde geradezu überflutet mit neuen Ideen, lerne mich selbst auf eine ganz neue Art kennen und nach jeder Rückkehr verändern sich kleine Dinge in meinem Alltag.

Schon bevor ich in die Schule kam, habe ich meinen Papa genötigt mir das Lesen beizubringen. Bis heute liebe ich es zu lesen und Neues zu entdecken. Ich sehe in jedem Buch die unglaublich wundervolle Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln und neue Sichtweisen auf mich und das Leben zu gewinnen. So gibt es sehr viele Bücher von denen ich sagen kann, dass sie mein Leben verändert haben.

Mit 8 habe ich für mich beschlossen, dass ich keine Tiere mehr essen will. Ich habe mit sofortiger Wirkung den Verzehr von Fleisch, Fisch, tierischen Fetten und tierischen Nebenprodukten eingestellt. Was jeder für eine „Phase“ hielt, hält bis heute an. Seit über 20 Jahren bin ich überzeugte Vegetarierin und lebe mittlerweile sogar vegan.